"Kirche in der Postmoderne lernt Barmherzigkeit und verzichtet auf Urteile. [..] Sie ist offen für alle >die mühselig und beladen sind<. [..] Kirche verzichtet auf starke Worte und sichere Begriffe. [..] Sie ist Kirche die weiß, dass es ihr oft gut ansteht, weniger genau zu wissen und wissen zu wollen, was Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung ist, was Glaube ist, der rechtfertigt, und was nicht, was dem Menschen zu seinem Heil dient, was nötig ist und was nicht." (S.77f)
Kirche lernt nicht zu urteilen. Kirche lernt auch mal die großen Worte einfach nur große Worte sein zu lassen und lässt Taten sprechen. Kirche die einfach auch mal die Klappe hält, wenn es angebracht ist. Kirche deren Sprache die Liebe ist. Das wünsch ich mir. Davon träume ich.
Ich lese grad folgendes Buch "Kirche in der Postmoderne" hrsg. Von Martin Reppenhagen und Michael Herbst, erschienen bei Neukirchner 2008. Hier werde ich versuchen meine wichtigsten Gedanken dazulegen.
1 Kommentar:
welch wahre Worte. Wär doch schön wenn es nicht nur ein Traum bleibt...
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