Freitag, 23. Januar 2009
Sei mein Pilot
Letzte Woche ist es auch knapp über 100 Leuten so gegangen. Eigentlich hatten sie was anderes erwartet. Sie hatten erwartet, dass ihr Flug ganz normal verlaufen würde. Und dann fanden sie sich auf den Tragflächen ihres Flugzeuges mitten im Hudson River wieder. Der Pilot hatte sie vor einem tragischen Absturz bewahrt. Er wollte als letztes von Bord gehen. Er hätte sein Leben gegeben.
Es gibt jemand der hat sein Leben gegeben, damit nicht nur 100 Leute leben können, sondern alle. Jesus hat mit seinem Leben alle Menschen vor dem totalen Absturz bewahrt.
Wenn es dir so geht, dass momentan in deinem Leben Turbulenzen vorkommen, dann lass Gott dein Pilot sein. Wenn Gott dein Pilot ist, wird vielleicht nicht alles so laufen, wie du dir das gedacht hast. Aber es wird das Beste sein. Ich kann mir keinen besseren Piloten vorstellen.
Gott, Sei mein Pilot!
Donnerstag, 22. Januar 2009
Die Finanzkrise im Lichte biblischer Prophetie
Es geht jedoch nicht drum die Ursachen zu verteufeln, sondern die Gegenwart zu segnen und vorrausschauend in die Zukunft zu handeln. Die Finanzkrise ist nicht das Produkt derjenigen, die das Geschenk Gottes nicht angenommen haben, sie ist unser Produkt. Wir sind dabei jeden Tag den größtmöglichen Profit rauszuschlagen. Wenn wir über Finanzkrise nachdenken, sollen wir in allererster Linie über uns nachdenken. Finanzkrisen gab es schon immer in regelmäßigen Abständen. Wie können wir für unsere Gegenwart ein Segen sein? Wie können wir in unserem Rahmen vorrausschauend handeln?
Montag, 19. Januar 2009
Der größte Trick
Der größte Trick den der Teufel je hatte, ist das er die Welt hat glauben lassen, dass es ihn nicht gibt. Doch das ist nicht wahr. Selbst das ist nicht wahr.
Sehr interessant zum Nachdenken.Rosenstolz - Der Groesste Trick - MyVideo
Freitag, 16. Januar 2009
Stolperstein
Samuel hat mir ein schönes Zitat zum Nachdenken mitgegeben:
"Wenn man etwas oder jemanden hasst, liegt das Problem in einem selbst." (Watzlawick)
Interessant, bemerkenswert. Sollte uns auf jeden Fall im Umgang mit unseren Feindbildern zu denken geben.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Kirche in der Postmoderne 6
Michael Herbst erläutert in seinem abschließenden Beitrag "Geistliche Führung in der Kirche der Postmoderne". Hierbei legt er Wert auf vier Punkte: (S. 244ff)
- Postmoderne geistliche Führer lernen sich selbst der Führung des Geistes anzuvertrauen. Sie leben etwas, was alles andere als vollkommen ist, aber mir allen Brüchen erkennbar in der Nähe des Gekreuzigten und Auferstandenen verweilt. Integrität wächst geistlichen Führern zu durch Spiritualität, verstanden als Bereitschaft, sich vom Geist Gottes in jeder Beziehung formen zu lassen.
- Postmoderne Führungspersonen teilen Visionen mit anderen, sie entdecken sie vielmehr gemeinsam mit anderen. Ihre Aufgabe ist es die von Gott geschenkten Visionen in der Gemeinde lebendig zu halten. Eine Vision ist nie der einsame Traum eines Führers.
- Sie haben erkannt, dass Teams von Führungskräften mehr erfassen, mehr wissen und erfolgreicher reagieren können. Sie haben begriffen dass sich verschiedene Führungsaufgaben niemals in einer Person, schon gar nicht in der eigenen, vereinigt werden sollten. Vielmehr widmen sie dem Aufbau und der Pflege von guten Teams einen erheblichen Teil ihrer Zeit und Kraft. Diese Teams geben sie frei zu eigenständigem, mündigem Handeln.
- Postmoderne geistliche Leitung stärkt Menschen, sich mit den Gaben, die Gott ihnen geschenkt hat, in der Gemeinde und im Dienst der Gemeinde an der Gesellschaft sich einzusetzen. Pastoren sehen nicht die Sünde im Menschen, sondern vielmehr die Möglichkeiten desjenigen. Sie locken zum Vertrauen zu Jesus hin. Sie müssen nicht im Vordergrund stehen.
Ich lese grad folgendes Buch "Kirche in der Postmoderne" hrsg. Von Martin Reppenhagen und Michael Herbst, erschienen bei Neukirchner 2008. Hier werde ich versuchen meine wichtigsten Gedanken dazulegen.
Montag, 12. Januar 2009
Alles Neu
Was passiert wenn ich alles neu mache. Was passiert, wenn mein altes Leben, schmeckt wie 'n labbriger Toast. Was passiert wenn ich einen Neuanfang mache. Wenn die Welt mit Staub bedeckt scheint, doch ich will sehn wo's hingeht. Wenn ich meine alten Sachen satt habe und sie in 'nem Sack verrotten lasse. Wenn Mir platzt der Kopf, und ich das Gefühl habe alles muss ich verändern.
Nur noch konkret reden, gib mir ein ja oder nein.
Schluss mit Larifari, ich lass all die alten Faxen sein.
Bereit die Welt zu retten, auch wenn das vielleicht zu viel gewollt ist.
Ich bin euphorisiert.
Ich kenne die Situation, in der ich euphorisiert wurde. In der ich alles neu gemacht habe. In der ich gesagt habe: Ich bin das Update, Raimundo 1.1. Ich hab die alten Klamotten eingemottet, und gesagt ich möchte ein neuer Raimundo sein. Es war der Punkt, wo ich erkannt hatte welche Perspektiven Jesus für mein Leben bietet. In der ich gemerkt habe, dass ich ein Pracht-Steak verdient habe. In der ich meine alte Bude hochgejagt habe, alles um umgekrempelt habe, alles an dem ich hatte festgehalten, neu drüber überlegt habe und losgelassen habe. In dem ich in meinem Leben eine sichtbare Veränderung schaffen wollte. Leben mit Jesus. Das Update. Die neue Version. Klar wollte ich am Anfang viel. Ich wollte die gesamte Welt ändern. Vielleicht war das zuviel gewollt. Ich hab mich komplett renoviert. Nun will ich mit Jesus abshaken und feiern. Ich habe den Berg aus Dreck erklommen, und gemerkt dass oben frischer Wind weht.
Als ich mir das Vid angeschaut hatte, hab ich mich wieder dran erinnert. Leben mit Jesus. Mach neu!
Schluss mit Larifari!
Freitag, 9. Januar 2009
Kirche in der Postmoderne 5
"Die Gemeinde als geistliche Heimat, als Ort, an dem Glaube Wurzeln schlagen kann, als Bio-top, wörtlich: Lebens-Ort für den Glauben. Es spricht viel dafür, dass gerade die Unüberschaubarkeit des gesellschaftlichen wie des kirchlichen Pluralismus einen nicht zu unterschätzenden Anteil daran hat, dass das Bedürfnis nach geistlicher Beheimatung steigt. Je unwirtlicher das gesellschaftliche, bisweilen auch das familiäre und kirchliche Umfeld für den christlichen Glauben empfunden wird, umso mehr steigt dieses Bedürfnis. Die Grenze liegt dort, wo aus dem Biotop das ausgegrenzte und abgegrenzte Reservat wird – möglicherweise sogar in der Annahme christliches Leben sei nur in solchen Sonderräumen möglich. Mit anderen Worten: Der missionarische Auftrag begrenzt den berechtigten Wunsch nach Beheimatung." (S.151f.)
Manchmal kommt es mir vor als hätten wir die Grenzen des Bio-tops Adventgemeinde schon überschritten. Vielfach wird es sogar propagiert sich zu separieren. Manchmal wird es sogar noch innerhalb unserer Kirche ganz offen gemacht.
Der missionarische Auftrag begrenzt den Wunsch nach Sonderräumen. Er führt nicht in Sonderräume, sondern in die Gemeinschaft aller Gläubigen mit Christus. Lasst uns beim Abendmahl mit Christus nicht streiten, ob wir das "schwarzgelbe" oder das andere Handtuch nehmen sollten.
Wir haben einen Wunsch nach Beheimatung. Zu Recht. Im Himmel ist das und wird das sein.
Ich lese grad folgendes Buch "Kirche in der Postmoderne" hrsg. Von Martin Reppenhagen und Michael Herbst, erschienen bei Neukirchner 2008. Hier werde ich versuchen meine wichtigsten Gedanken dazulegen.
Mittwoch, 7. Januar 2009
Kirche in der Postmoderne 4
"Kirche ist Kirche, die darauf verzichtet, den Grund ihrer Gewissheit in der Herausgehobenheit ihrer spezifischen Existenz als >Licht der Welt< zu finden, ganz einfach, weil es diesen Grund gar nicht gibt, und weil ihre kirchen- und theologiegeschichtlich über weite Strecken dunkle Existenz oft genug das Licht absorbiert hat, das exemplarisches Christsein in ihr vom Licht Christi immer wieder auch widergespiegelt hat." (S.84)
Adventgemeinde ist Adventgemeinde, die darauf verzichtet, den Grund ihrer Gewissheit in der Herausgehobenheit ihrer spezifischen Existenz als "Gemeinde der Übrigen" zu finden, ganz einfach weil es diesen Grund gar nicht gibt (man beachte die 4.Woche des aktuellen Bibelgesprächheftes!), und weil ihre kirchen- und auch theologiegeschichtlich über weite Strecken dunkle Existenz, man denke hier nur an das Verhalten im dritten Reich und das herabtuende Absondern der deutschen Südstaaten momentan, oft genug nicht nur das Licht absorbiert, sondern auch die wirklich übrigen der Gesellschaft vernachlässigt und an ihren Problemen vorbeiredet. Kirche darf kleinlaut sein wenn es um ihre eigene Rolle geht. Kirche sollte laut reden und auch gewaltig handeln, wenn es um die Rollen von Benachteiligten geht.
Ich lese grad folgendes Buch "Kirche in der Postmoderne" hrsg. Von Martin Reppenhagen und Michael Herbst, erschienen bei Neukirchner 2008. Hier werde ich versuchen meine wichtigsten Gedanken dazulegen.
Montag, 5. Januar 2009
Besser jetzt oder nie
Ruben Cossani haben vor einiger Zeit ein Lied herausgebracht, das ich sehr interessant finde.
Besser jetzt oder nie
Als für immer irgendwie
Will ich für dich sein
Über kurz oder lang
Lieber gleich als irgendwann
Kehr ich bei dir ein
Wahre Worte.. Oftmals im Leben geht es mir auch so. Ich steh vor einer Entscheidung, und überleg und überleg. Anstatt mir zu sagen, mensch packs doch einfach. Machs oder machs nicht. Aber überleg nicht. Genauso ist es auch mit der Entscheidung für Gott. Nicht für immer irgendwie sondern eine richtige Entscheidung. Will ich bei Gott sein, Über kurz oder lang. Lieber gleich als irgendwann, kehr ich bei dir ein. Genau da kann ich mit vollem Herzen zustimmen.
Samstag, 3. Januar 2009
Kirche in der Postmoderne 3
"Kirche in der Postmoderne lernt Barmherzigkeit und verzichtet auf Urteile. [..] Sie ist offen für alle >die mühselig und beladen sind<. [..] Kirche verzichtet auf starke Worte und sichere Begriffe. [..] Sie ist Kirche die weiß, dass es ihr oft gut ansteht, weniger genau zu wissen und wissen zu wollen, was Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung ist, was Glaube ist, der rechtfertigt, und was nicht, was dem Menschen zu seinem Heil dient, was nötig ist und was nicht." (S.77f)
Kirche lernt nicht zu urteilen. Kirche lernt auch mal die großen Worte einfach nur große Worte sein zu lassen und lässt Taten sprechen. Kirche die einfach auch mal die Klappe hält, wenn es angebracht ist. Kirche deren Sprache die Liebe ist. Das wünsch ich mir. Davon träume ich.
Ich lese grad folgendes Buch "Kirche in der Postmoderne" hrsg. Von Martin Reppenhagen und Michael Herbst, erschienen bei Neukirchner 2008. Hier werde ich versuchen meine wichtigsten Gedanken dazulegen.